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Spuren aus vergangenen Tagen

2012-01-10 14:16:18

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Der Nationalpark Cap de Creus hat sowohl für Naturliebhaber, als auch für Geschichtsfreunde eine Menge zu bieten: Alte Klöster, Reste von Burgen und Türmen sowie Dolmen aus der Frühzeit finden sich auf diesem Territorium. Der Artikel stellt einige der zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten vor:

1. Roses

In Roses selbst kann man die Ciutadella bewundern, eine militärische Festungsanlage aus der Renaissancezeit, welche von Karl V. 1543 Verteidigungszwecken vor den nordafrikanischen Piraten sowie Franzosen errichtet wurde. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich bedeutende archäologische Funde aus verschiedenen Epochen:

Reste der griechischen Siedlung Rhodes, gegründet von den Rhodern (Griechen) ca. 776 v. Chr.
Reste der Römischen Besiedlung (Gebäude und Mauerreste (2. Jh. v Chr- 6. Jh. n. Chr.)
Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und des Klosters Santa Maria (11. Jh.)
Ruinen der der Gebäude aus dem 16./17. Jh sowie archäologische Reste aus dem 19. Jh.

2. Dolmen


Der Straße Montjoi (Carretera Montjoi) folgend, begeben wir uns auf den Weg in die Berge des Cap de Creus.
Nach einigen Minuten erreichen wir eine kleine Parkbucht, die mit Hinweisen wie Dolmen de la Creu d'en Cobertella und Casa Cremada versehen ist (siehe Markierung Karte). Von hier aus geht es weiter zu Fuß, nach ca 200 Metern treffen wir auf den Megalithen -den Dolmen - aus der Zeit 3.000 v. Chr. Dolmen, Monolithen oder Megalithen sind in Europa relativ häufig zu finden. Sie dienten als Kult-und Grabstätten und bestehen oft aus tonnenschweren Granitsteinen. Ganz in der Nähe befindet sich auch das Steingrab Casa Cremada (Menhir). In der Gegend befinden sich weitere Kammergräber und aufgerichtete Steine doch der Dolmen de la Creu ist der größte seiner Art.

3. Turm Mas del Sastre und El Castell de la Guardiola

Die Straße führt an einem Gebäudekomplex vorbei , der sich durch seinen Turm auszeichnet. Hier lohnt es sich zu parken, den Weg runter Richtung Meer zu gehen, um einen Ausblick auf die Bucht und den Strand von Canyelles Petites zu genießen.

Der Straße Montjoi folgend (wird dann zu Calle Roca), gelangen wir bis zur Bucht Montjoi, in der sich das berühmte Restaurant El Bullí befindet (derzeit geschlossen, Stand Februar 2012).

Wir folgen der Straße Roca und gelangen nach ca. 15 Minuten zu den Überresten des Castell de la Guardiola.
Hier sehen wir die Reste einer Art Festung, deren Sinn und Ursprung nicht ganz geklärt ist. Vermutlich im 9. Jh. erbaut, hat sie wahrscheinlich der Überwachung der Bucht Montjoi gedient.

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Die wohl einfachste Art des Fahrradausflugs, auch für Kinder und ältere Personen. Die hochwertigen Elektrofahrzeuge von Burricleta ermöglichen es, die Umgebung zu erkunden und Natur zu erleben.

Unabhängig von der Jahreszeit, Ortskenntnissen oder körperlicher Einschränkung können Ausflusgziele geplant werden. Das integrierte GPS zeigt Ihnen den Weg, erläutert kulturelle Hintergründe zu den Ausflugszielen, gibt geologische Informationen an und hält Geschichten und Legenden bereit.

Starten Sie direkt von einem der zahlreichen Zentren in Katalonien, Roses Alt Empordà .

Außerdem finden Sie burricleta auch in Madrid und Navarra!

Mehr Infos zu Zentren, Preisen und Ausflügen:

http://burricleta.com/

In der kleinen Stadt Olot in den Bergen nahe Girona, befindet sich das Hotel Restaurant Les Cols.

Die Pavillons, die als Unterkünfte dienen sind komplett aus Glas, was eine eigenartige Stimmung erwirkt und eine gleichsame Nähe als auch Distanz zur Umgebung erschafft. Wer sich hier zur Ruhe bettet wird eine besondere Wahrnehmung des Rauschen fließenden Wassers und des Lichts empfinden.

Wer einfach nur eine Schlafmöglichkeit sucht, wird feststellen, dass "Les Cols" deutlich mehr bietet. Der Eindruck unter freiem Himmel zu schlafen, der Kontakt zur Erde, zum Rhythmus der Natur ist vorherrschend und macht den Zauber dieses Ortes aus.

"Les Cols" verfügt zudem über ein Sterne-Restaurant, welches sich nebenan im historischen Gebäude befindet. Die Küche zeichnet sich durch ihren lokalen Bezug aus, viele der Zutaten stammen aus dem eigenen Garten. Authentische Kost mit regionalen Produkten ist garantiert.

Mehr Infos und Bilder:

 

HiTourist - Les Cols Olot, Girona

Website Les Cols

 

 

Das Hotel Restaurant Aiguaclara befindet sich in einem ehemaligen Kolonialpalais aus dem Jahr 1866 im Herzen des Städtchens Begur. Der Charme dieses alten Gebäudes wurde vollständig erhalten, sodass die Gäste sich über ein besonderes Ambiente freuen dürfen.

Auch die Gastgeber wollen, dass sich ihre Gäste hier wie zuhause fühlen. die indivduell Einrichtung der Zimmer, des Restaurants und auch der Bar sowie Terrasse, verwischen tatsächlich das Gefühl in einem Hotel zu sein.

Im Vintage-Stil dekoriert findet man hier alte und moderne Gegenstände, Möbel, die Geschichten erzählten, wenn sie sprechen könnten. Folgen Sie der Einladung und nehmen sich Zeit auf dem alten Ledersofa durch die zahlreichen Bildbände zu stöbern, die überall zu finden sind.

Die Nähe zum Strand ist nur eine der zahlreichen Pluspunkte dieses Hotels. Hier dürfen Sie die "Empordà" von ihrer authentischen Seite erleben.


Kontaktdaten:

Hotel Aiguaclara

Sant Miquel, 2

17255 Begur 

http://www.hotelaiguaclara.com/

 

 

 

Die Magie, in den Bäumen zu schlafen

Wer schon einmal in einem echten Nest, umgeben von dem Rauschen der Blätter, im Ozean der Äste eines majetätischen Baums schlafen wollte, den wird „Cabanes als Arbres“ („Hütten in den Bäumen) interessieren.

10 Baumhäuser sind in den Bäumen von„Guilleries“, dem „Canada“ Kataloniens integriert. Da der Einklang mit der Natur an erster Stelle steht, gibt es weder Strom noch fließendes Wasser in den Baumhütten. Die Bäder sind ökologisch, das WC ist mit einem Kompostiersystem verbunden.Natürlich gibt es ein Handwaschbecken und reichlich Kerzen.

Das Frühstück wird jeden Morgen um 9 Uhr in einem Korb hoch in die Zimmer transportiert. Für den erweiterten Servicebedarf liegt gleich nebenan das alte Bauernhaus,wo auch der Empfang beherbergt ist. Hier findet man neben Duschen und einem gemütlichen Wohnraum auch Abendessen und Internetzugang. Wer mag, kann sich Fahrräder leihen und die Umgebung erkunden.

Mehr auf der Brand Site Cabanes als Arbres

 

Kontakt:

 

Cabanes als arbres
Carretera de Vallclara s/n
17403 Sant Hilari Sacalm
Mobil 0034/ 625 411 409
Email:
info@cabanesalsarbres.com

 

 

 

 

Der Welttag des Buches  wird traditionell seit 1995 am 23. April gefeiert. 

An diesem Tag soll Shakespeare geboren und gestorben sein, ebenso Miguel Cervantes.Allerdings gibt es hier eigentlich Diskrepanzen im georgianischen und julianischen Kalender.

In Katalonien wird an diesen Tag seit dem 15. Jh eine Rose an die Liebste verschenkt, die Tradition hat sich bis heute gehalten und im Gegenzug erhalten die Männer ein Buch.Dem tapferen Ritter George (oder Jordi in Katalonien) wird an diesem Tag gedacht und man kann nahezu überall Rosen und Bücherstände finden. Bei gutem Wetter ist die Rambla von Städten wie Barcelona, Girona oder Figueres mit Menschen gefüllt, die Rosen oder Bücher für Partner, Freunde sowie Familienmitglieder kaufen.


Fotos: © CliCat



 


5.4.12

 

Wie das lokale Nachrichtenblatt "Diari de Girona" heute berichtet, ist der Schöpfungsteppich nach 5-monatiger Restaurierungsarbeit wieder zurück an seinem eigentlichen Ort: In der Kathedrale von Girona.

Das Meisterstück der katalanischen Romanik zeigt Szenen aus dem christlichen Schöfungsmythos (Genesis), sowie kosmische Figuren und Symbole. Einst diente der Wandteppich, der 3,58 x 4,5 Meter misst , als Baldachin, der das Heilige Kreuz überdachte. Die Freude über seine Rückkehr ist groß, der Bürgermeister Gironas persönlich nahm ihn bei seiner Wiederkehr in Empfang. Er scheint "wie neu" auszusehen.

 

Foto: Wikimedia

Trotz vehementer Proteste seitens der Tourismusbranche, tritt im November 2012 die Zusatzsteuer (Bettensteuer) in Kraft. Betroffen sind touristische Betriebe wie Hotels und Herbergen, die ihren Kunden zwischen 0,50 Cent und 2,50 Euros zusätzlich pro Person und Nacht berechnen müssen.Ausgenommen sind Jugendliche bis 16 Jahre.

Die Befürchtung, dies könne die Besucherzahlen zurückgehen lassen, sitzt tief bei den betroffenen Betrieben. Eine ähnliche Steuer (Ökosteuer) wurde auf vor gut 10 Jahren auf Mallorca eingeführt und nach einigen Monaten wieder abgeschafft, da der Widerstand seitens der Hoteliers zu groß wurde.


Die Bevölkerung hingegen sieht diese Gesetzesänderung laut Umfragen gelassen.Schließlich gibt es viele Destinationen auf der Welt, wo ähnliche Steuern erhoben werden.


Mehr dazu:

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,821567,00.html

 

Sehenswürdigkeiten erleben und andere Aktivitäten ausprobieren gehören natürlich zu einem guten Urlaub dazu, nur wird dies unter Umständen teuer. Gerade wenn man mit der Familie unterwegs ist, summieren sich Eintrittsgelder rasch und reißen ein großes Loch in die Reisekasse.

Wir stellen kostenfreie Aktivitäten an der Costa Brava vor, damit sowohl Sie als auch Ihr Geldbeutel Spaß am Reisen haben.

 

1. Griechisch/Römische Ruinen Empuries, Sant Marti d'Empuries: jeden letzten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei (ganzjährig!) sowie: 23.4. (Sant Jordi), 11.September, 29.Oktober (Sant Narcis), Int. Tag der Museen: 20.5. 2012

2. Museum Empordà, Figueres: Eintritt frei wenn man schon Eintritt im Dali-Museum bezahlt hat

3. Stadtmauer Girona, Altstadt Girona: Begehung der Stadtmauer und der dahinterliegenden Gärten ist immer kostenlos, lohnt sich nicht nur deswegen.

4. Kathedrale Girona, Altstadt Girona: Normalerweise kostet der Eintritt 3 Euro, sonntags ganztags kostenfrei, allerdings kann man zwischen 10 und 14 Uhr nur die Schatzkammer/Tresor besichtigen.

5. Museum der Stadt Girona: kostenfreier Eintritt jeden ersten Sonntag im Monat, Kinder unter 16 Jahren zahlen nie Eintritt. Das Museum zeigt die Entwicklung der Stadt vom 1 Jh. v.Chr. bis heute.

6. Archäologisches Museum (Sitz Girona): Kloster Sant Pere de Galligants: Eintritt frei an jedem letzten Sonntag des Monats sowie: 23.4. (Sant Jordi), 11.September, 29.Oktober (Sant Narcis), Int. Tag der Museen: 20.5. 2012

7. Ausstellung "Temps de Flors", Girona: Alljährliche Ausstellung zum Thema Blumen, Floristik und Landschaftsarchitektur in der Altstadt Gironas.

http://www.gironatempsdeflors.cat/

8. Kloster Sant Pere de Rodes, Port de la Selva: Beeindruckendes romanisches Kloster, dass sich majestätisch über dem Meer erhebt. Dienstags Eintritt frei, Kinder bis 6 Jahre und Personen ab 65 Jahren  haben immer freien Eintritt.

9. Burg des Montgrí, Torroella de Montgrí: gut erhaltene Festung aus dem 12/13. Jh.. Der Aufstieg auf den 301 Meter hohen Berg ist etwas mühsam, dafür lohnt sich der Ausblick über das Meer und die Flachebene des Empordà.

Ideen? Interessante Gratis-Angebote gefunden? Dann am Besten schnell weitersagen oder einfach einen eigenen Blog gründen!


 

 

 

 

 

 

 

 

Wer kennt das nicht? Es steigen die Temperaturen, man ist im Urlaub und mancheine(r) hat mit dieser ungewohnten Wärme zu kämpfen, was zur Folge hat, dass wir uns des ein oder anderen Kleidungstücks entledigen. Insbesondere Männer neigen dazu, fern ab von Badezonen mit freiem Oberkörper herumzuspazieren.

Verständlicherweise sorgt es für Unmut, wenn auf einer Terrasse zur Mittagszeit einige Menschen gerne in gesitteter Umgebungen essen mögen, während andere ihre verschwitzen Körper zur Schau stellen. An einer Strandbude lassen wir dies noch gelten aber in einem Restaurant in der Innenstadt muss man anerkennen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist.

Einige lokale Regierungen wie die Barcelonas, haben deswegen entschieden, dieses Verhalten mit Strafen zu belegen.Genauer gesagt, darf man in der Innenstadt weder nackt, ?oben ohne? oder nur mit Badeanzug/Bikini bekleidet unterwegs sein. Uneinsichtige werden mit Strafen zwischen 120 ? bis 500 ? rechnen müssen. 


Fotoquelle: Blog http://soytrendy.wordpress.com/tag/normas-de-vestuario/




Wer die Namen der Ortschaften Benidorm, Lloret de Mar oder Blanes hört, egal ob man selbst dort gewesen ist oder nicht, denkt sofort an: ausschweifende Partys, bevölkerte Strandpromendaden, Diskotheken, viele junge (betrunkene) Leute und ziemlich viel Remmidemmi bis in die frühen Morgenstunden.

Man muss (leider) sagen, dass dieses Vorurteil auch stimmt. Eine Entwicklung, die sich langsam aber stetig verfestigt hat ist die typische Abiabschlussfahrt, organisiert von so genannten Agenturen für Jugendreisen, die nur eines wollen: Viele junge Menschen in einer Absteige unterbringen, mit einer Art Alkohol-Flatrate versorgen und mit Spaß und Exzess bei Laune halten.

Diese Entwicklung ist auch der Regierung ein Dorn im Auge. Gegen die Ausschweifungen, die im Extremfall mit Prügeleien und Vandalismus enden, wird jetzt aktiv angegangen. Ab sofort werden folgende Verhaltensweisen mit Strafen geahndet:

 

Für Besucher

Alkoholkonsum auf offener Straße

Übernachten im Auto (Wildcampen)

 

Für Lokale und Bars

Happy Hour Angebote

Verkauf von Alkohol an Minderjährige (vermehrte Kontrollen, höhere Strafen)

Angebot hochprozentiger Alkoholika im Schaufenster

Öffnungszeiten von Bars und Diskotheken


Diese Maßnahmen sollen helfen, die Ordnung wieder herzustellen und dem ungebremsten Alkoholtourismus Einhalt zu bieten. Das schlechte Image soll nicht nur aufpoliert werden , sodern eine reale Verbesserun gerfolgen, sodass diese Orte auch für "normale" Touristen wieder mit einem erholsamen Urlaub und nächtlicher Ruhe und Sicherheit verbunden wird.


Jedes Jahr im Mai findet die Ausstellung Temps de flors (Blumenzeit) statt.

In der Innenstadt Gironas, den kleinen Gassen, Gärten und Innenhöfen kann man dann 1 Woche lang sehr beeindruckende Blumeninstallationen bewundern. Floristen und Landschaftsarchitekten verwandeln die Altstadt in ein nicht enden wollendes Gesamtkunstwerk, bei dem sich hinter jeder Ecke neue faszinierende Gebilde aus Blumen und Pflanzen entdecken lassen. Der Kontrast der teilweise düster anmutenden Gassen der Altstadt von Girona einerseits zu der farbenfrohe Frische der Blumen sind das Geheimnis dieser Ausstellung.

 

Temps de Flors ist auch ein Wettbewerb bei dem sich die örtlichen Floristen und Gärtnereien beteiligen und die besten Arrangements prämiert werden.

 

Mehr Infos zu Temps de Flors 2012:

http://www.gironatempsdeflors.cat/

 

Datum: 12. bis 20. Mai 2012, Girona

Dieser Katalonien Blog möchte Besuchern einen Überblick über dieses abwechslungsreiche und absolut sehenswerte Land geben. Natürlich werden die Vorschläge und Berichte nur exemplarisch darstellen können, was Katalonien zu bieten hat und  kein vollständiger Reiseführer sein. Aber darum geht es uns auch gar nicht.

In diesem Sinne: Benvinguts -  Willkommen!

Kurze Einführung

Katalonien oder die katalanischen Länder (Països Catalans) bezeichnen den nordöstlichen Teil der iberischen Halbinsel einschließlich des Département Pyrénées Orientales in Frankreich und die Balearen. Nimmt man den katalanischen Sprachraum hinzu muss man den östlichsten Zipfel erwähnen, der auf Sardinien liegt (Alghero).

Das Gebiet umfasst 32.107 km² und die Einwohnerzahl beläuft sich auf ca. 7.538.618 Personen (Stand Januar 2011). Als autonome Region (ebenso wie Valencia bspw.) hat Katalonien sein eigenes Parlament.

Die kulturelle und nationale Eigenständigkeit wird von vielen Katalanen gutgeheißen bzw. noch mehr Autonomie und Anerkennung als Nation gefordert, was immer wieder zu öffentlichen Diskussionen führt.

Als Urlaubsland hat Katalonien seit viele Jahrzehnten Tradition. Sowohl Spanier als auch Touristen aus dem (europäischen) Ausland bereisen Ziele wie die Costa Brava, Cap de Creus, die Pyrenäen und natürlich Barcelona und es werden jedes Jahr mehr.


Fotos: clic.cat, Diada Nacional de Catalunya, Onze de Setembre de 2007.Pepe Encinas

(Katalanische Flagge)

 

 

Wichtige Feiern und Feste im Laufe des Jahres

Frühling

Ostern: Neben den zahlreichen Prozessionen im ganzen Land gibt es eine, die besonders heraussticht: Die Gründonnerstagsprozession in Verges, Alt Empordà. In einem aufwändigen Darstellung werden der Kreuzweg und der Tod Christi in unterschiedlichen Szenarien nachgespielt. Ursprünge dieser Prozession sind wie so oft die mangelnden Lateinkenntnisse der Bevölkerung vor einigen Jahrhundert Jahren, als die Messen ausschließlich in lateinischer Sprache gehalten wurden und man die frohe Botschaft vermitteln wollte.

Informationen: Gründonnerstag , Informationen zum Download: http://www.laprocesso.com/deutsch.124.html

Datum : 5.April 2012

Sant Jordi: Der Tag des Schutzheiligen Kataloniens. Traditionell wird an diesem Tag jede Frau mit einer Rose und jeder Mann mit einem Buch beschenkt. Sowohl Bücher als auch Rosen werden an diesem Tag im Überfluss angeboten, meist ist es die örtliche Rambla, die das Zentrum des Geschehens ist.

Datum: 23. April

 


Sommer

Sommeranfang: Sant Joan. Bei uns unter Johannistag bekannt, läutet er den Sommer ein. Mit Feuerwerken, Strandpartys und speziellen Süßspeisen, wird in der Nacht zum 24.Juni kräftig gefeiert.

Datum: 24.Juni

Fischergesang im Hafen von Calella de Palafrugell

Ein berühmtes open air Konzert in wunderbarer Kulisse. Die Habaneras stellen einen Tanz afrokubanischen Ursprungs dar. Die Gesänge wurden bis an die Mittelmeerküste getragen, wo sie im Sommer von heißem süßen Rum (Ron cremat) begleitet, genossen werden.

Datum: 2.Juli 2012

Tipp: Unbedingt auf Aushänge zur Festa Major achten, dem Jahresereignis des jeweiligen Ortes. Meist wird ein Grillfest veranstaltet, eine Band angeheuert und mehrere Tage lang getanzt und gefeiert.

 


Herbst

Im Spätsommer, am 11.September wird der katalanische Nationalfeiertag zelebriert. La Diada de Catalunya wird mit offiziellen Akten gefeiert, viele Häuser werden mit der Nationalflagge geschmückt. Die landestypischen Castellers werden an diesem Tage ebenfalls aufgeführt. Castellers sind Menschentürme, bei denen eine oder mehrere Personen auf den Schultern anderer Teilnehmer stehen, bis ein hoher Turm entsteht (siehe Foto, Quelle: Clic.cat, Josep Cano)

Datum: 11.09.

In vielen Städten beginnt im Oktober die Zeit der Maronen und Süßkaroffeln.Daher sind viele Stadtfeste, wie beispielsweise Sant Narcis (29.10.) in Girona geprägt von den zahlreichen Ständen an denen geröstete Esskastanien angeboten werden.

Datum: Variiert

 


Winter

Lebendes Krippenspiel. Jedes Jahr zu Weihnachten bietet das Dorf Bàscara (Alt Empordà) ein Krippenspiel (keine Theateraufführung) mit Menschen. Unter den Pesebres viventes ist dies das Bekannteste in Katalonien. Das Dorf wird in eine alte Stadt verwandelt, an der mehr als 300 Schauspieler beteiligt sind.

http://www.elpessebre.com/

Datum: 18, 25, 26 Dezember 1, 2 und 7 Januar

Umzug der heiligen 3 Könige

Am Abend des 5. Januars, werden die Kinder in ganz  Spanien reich beschenkt. Die Überbringer, die heiligen drei Könige aus dem Morgenland ziehen durch jedes Dorf, begleitet von exotisch gekleideten Dienern und Begleitern, die neben Ihren Wagen herlaufen, Feuer spucken, Bonbons verteilen und der Menge zuwinken. Jede Stadt und fast jedes Dorf hat seinen eigenen Umzug, die Cabalgata de Reyes.

Datum: 5. Januar

Karneval

Einige Städte haben ausgeprägte Karnevalsriten wie  Umzüge und feiern ausgiebig und in Verkleidung. Platja d'Aro, Roses oder Sant Feliu de Guixols haben an den Karnevalswochenenden vor Rosenmontag viel zu bieten und meist für Kindern und Erwachsene ein gesondertes Programm.

Datum: variiert

Wir haben in einem anderen Artikel bereits die ausgezeichneten Strände kennengelernt. Das Gütesiegel die blaue Fahne lässt Strandbesuchern die Gewissheit, weder Sauberkeit noch  Sicherheit missen zu müssen.

Nicht immer stehen diese Qualitätsmerkmale auch auf der Liste, der wichtigsten Eigenschaften der Einheimischen, wenn es um die Auswahl des Strandes geht.

Daher nun die Liste 2, die geheimen Sieger:

1.Cala Montjoi - Roses

Im Cap de Creus gelegen und nur über eine schmale Straße zu erreichen
finden wir diese abseitsgelegene , ruhige Bucht. Der graue Sand ist mit Kieseln gemischt und beim Eintreten ins Wasser geht es steil runter in die Tiefe. Die Bucht ist u.a. bekannt, weil sich dort das berühmte und vielfach prämierte Restaurant El Bulli von Ferran Adrià befindet.

Parkplatzsituation:  Parkplätze, unbewacht

Anfahrt: Vom Hafen in Roses die Straße C/ de la Cuana hochfahren, nach 300 m links abbiegen (Gran Via de Pau Casals), nach 180 m rechts auf die Carretera nach Montjoi abbiegen, nach einigen Km wird diese zur Carrer de la Roca. Nach insgesamt ca. 8 km sind Sie am Ziel.

 
2.Platja de Sant Pere Pescador - Sant Pere Pescador

Einer der längsten Strände der Comarca Girona ist der Strand in Sant Pere. Dank seiner Breite ist der auch in der Hauptsaison einer der angenehmsten Strände, die man für einen entspannten Strandtag aufsuchen kann. Der weiße, feine Sand ist ein weiterer Pluspunkt.Der Strand ist auch für Nichtschwimmer gut geeignet, da er sehr weit flach ins Meer hinausgeht, nur die Strömung darf man nicht unterschätzen.Dank des Tramuntana Windes, der kräftig das ganze Jahr über weht, ist Sant Pere auch ein Paradies für Kite und Windsurfer.

Parkplatzsituation: ausreichend und kostenlos vorhanden, nicht bewacht.

Anfahrt: Von der Landstraße GIP 6307 kommend kann man den Beschilderungen "Platja" folgen oder die Einfahrten der Campingplätze "Las Dunas" oder "Aquarius" benutzen, da diese auch zum Strand führen.

3.Cala Montgó - L'Escala

Hinter dem Berg, auf dem sich der Turm ?Montgó? befindet, liegt die kleine Bucht Montgó. Geschützt vor dem Tramuntana Wind, kann man hier familienfreundlich im seichten Wasser und feinem Sand dem Badevergnügen nachgehen. Die Umgebung besteht aus rauher Felsküste und Pinienwald. Mehrere Bars und Restaurants, sowie ein Supermarkt bedienen die Bedürfnisse der Strandbesucher.

Parkplatzsituation: gratis oder kostenpflichtig, unbewacht

Anfahrt: In l'Escala den Schildern "Montgó" oder "Camping Montgó" folgen. Die Zufahrstraße heit Avenida Montgó und führt direkt zur Bucht.


4.Platja d'Aiguablava - Begur

Sehr kleine Bucht, die nur über die schmale, sich abwärts schlängelnde Straße erreicht werden kann.Allerdings landet man direkt am Meer. Das Ambiente ist eher beschaulich (außer im August) und die kleinen Bars und Restaurants erschaffen ein gemütliches Flair. Das Wasser ist nich sehr tief und der Sand fein. Die Umgebung lädt zu einem Spaziergang zwischen den Badegängen ein. Die typischen Rundgänge der Costa Brava führen auch hier entlang. Unter anderem kann man zu der Höhle Gispert (cova d'en Gispert) gelangen, die auch vom Meer mit bspw. einem Kajak befahren werden kann.

Parkplatzsituation: gratis und kostenpflichtig, unbewacht

Anfahrt: Die Bucht liegt südlich von Begur und über die Straße GIP 6523 erreichbar.Die Zufahrstraße heißt: Carretera de l'Aiguablava.

 
5.Platja del Port-Bo - Calella de Palafrugell

Calella kann man uneingeschränkt als pittoresk bezeichnen. Der kleine Fischerort hat einen einzigartigen Charme, ist sehr gemütliche und beschaulich, ebenso wie die hier vorgestellte Bucht. Der Reiz, hier zum Baden herzukommen begründet sich in der Umgebung: weiße Häuser, die kleinen Fischerboote, die im Meer auf und ab wippen...

Einmal im Jahr findet hier ein berühmtes Festival statt: die Havaneres, das die katalanischen Gesänge der Fischer.

Zu diesem Anlass füllt sich der Strand mit zahlreichen Menschen, dazu gibt es Ron Cremat, heißen süßen Rum.

Parkplatzsituation: meist kostenpflichtig (blaue Zone)

Anfahrt: C31 nach Palafrugell, weiter auf der GIP 6543  Richtung Calella, Zufahrtstraße heißt Calle de Chopitea.

6.Cala Estreta - Palamós

Der kleine Strand gehört zu den meistfotografierten der Costa Brava, da er die typische Küste wie kein zweiter repräsentiert . Über den Rundweg (Camí de Ronda) erreichbar, kann man hier umgeben von Pinien und Felsen im türkisblauen Wasser baden. Derselbe Weg führt uns zu weiteren kleinen Buchten, alle ausgestattet mit feinem Kieselsand. Einige der kleinen Buchten sind FKK-Bereiche.

Parkplatzsituation: sowohl gratis als auch kostenpflichtig, unbewacht

Anfahrt: Liegt zwischen Calella d. Palafrugell und Palamós; Am Besten erst das Hotel Malcontenta anfahren

Paratge Torremirona - Platja de Castell 1217230 Palamós, dem Straßenverlauf folgen und an der Gabelung Schilder beachten. Bis zum Ende durchfahren.

 


Wer sich für bestimmte Sportarten interessiert, hat sich auch schon oft gefragt, wie die es wäre den einen oder anderen Wettkampf in einem anderen Land zu besuchen.

Leider ist es schwierig ohne Sprachkenntnisse die örtlichen Vereine zu finden bzw. die gesuchte Information auszumachen. Da es aber sehr interessant sein kann, mal in einem anderen Land die Wettkampfkultur ihrer Lieblingssportart kennenzulernen, stellen wir Ihnen einige Infos und auch weiterführende Hinweise zur Verfügung.

 

Wir stellen Ihnen einige Segel und- Kite Wettkämpfe für das laufende Jahr 2012 vor:

Wettkampf: Copa Catalana /Trophäe Princep de Girona

Datum: 03./04./03.12

Ort: Blanes (Segelclub Blanes)

Kategorie:Segelboot

 

Wettkampf: 3a Regata Open Hivern (Winterregatta)

Datum: 04./03.12

Ort: Roses

Kategorie: Leichtsegel, Jolle

 

Wettkampf: X III Ruta de l'Anxoa (Anchovieroute)

Datum: 10.3.12

Ort: L'Escala

Kategorie: Segelboot

KITE

Wettkampf: Campeonat de Catalunya (Katalanische Meisterschaft)

Datum: 11.2.-18.3.12

Ort: Port de la Selva (siehe Karte)





Wer sich für Sportarten  wie Golf interessiert, hat sich auch schon oft gefragt, wie die es wäre den einen oder anderen Wettkampf in einem anderen Land zu besuchen, ohne unbedingt in einem Golf Resort unterzukommen.

Leider ist es schwierig ohne Sprachkenntnisse die örtlichen Vereine zu finden bzw. Die gesuchte Information auszumachen. Da es aber sehr interessant sein kann, mal in einem anderen Land die Wettkampfkultur ihrer Lieblingssportart kennenzulernen, stellen wir Ihnen einige Infos und auch weiterführende Hinweise zur Verfügung.

Der Wettkampfkalender des Grandprix Catalunya für Herren (Masculí) und Damen (Femení) ist auf dieser Seite abrufbar:

http://www.catgolf.com/userfiles/documentos/CalenGPMajors2012(CAT)_1.pdf

 

http://www.catgolf.com/userfiles/documentos/CalenGPMajors2012(CAT)_1.pdf

 

Weiterführende Informationen allgemeiner Art (Hotels, Golfplätze...)

http://www.turismedecatalunya.com/golf/index.asp

Die Pyrenäen decken etwa 50 % der gesamten Naturschutzzone Kataloniens ab.

Die zahlreichen Schutzgebiete und Parks bieten vielfältige Möglichkeiten für Wanderer, Mountain Biker und Kletterer.

Die etwa 15.000 ha große Gegend la Garrotxa weist 40 Vulkane und mehrere Basalt-Lavafelder auf, was sie zu der wichtigsten Vulkanlandschaft der iberischen Halbinsel macht. Die zahlreichen Wanderrouten können in den örtlichen Touristeninformationen erfragt und Material erbeten werden. Zahlreiche Wanderrouten führen auch an den Kraterwänden bzw. durch die nicht mehr aktiven Vulkane durch. Die Vegetation ist reichhaltig und besonders erwähnenswert sind die Buchen-und Eichenwälder. Wer mag, kann sich entweder selbst auf den Weg machen oder sich einer professionellen Führung anschließen. Wer genug

Die Hauptstadt dieser Comarca ist Olot, doch auch das mittelalterliche Dorf Besalú ist eine Reise wert. Generell ist es schwer zu sagen, was das Reizvollste der Region ist. Sie bietet Natur pur, Kulturschätze und interessante Architektur aber auch hervorragende regionale Produkte wie Joghurts, Wurstwaren und Käse, die oft in den Dörfern und Städten zum Verkauf angeboten werden.

Infos unter http://www.visitpirineus.com


Anprechpartner/Touristikzentren

Associació Turisme de la Garrotxa

Av. Onze de Setembre, 22, 2a, Olot

Tel.: 34 972 271 600

www.turismegarrotxa.com

Städtische Touristeninformation

in Olot

Hospici, 8, Olot - Tel.: 34 972 260 141

www.olot.cat/turisme

Touristeninformation in Besalú

Plaça de la Llibertat, 1, Besalú

Tel.: 34 972 591 240- www.besalu.net

Touristeninformation in Santa Pau

Plaça Major ? Can Vayreda, Santa Pau

Tel.: 34 972 680 349

www.garrotxa.com/santapau

Touristeninformation

i m Vall d'en Bas

Lokal S. in Les Olletes, El Mallol in Sant

Privat d'en Bas (La Vall d'en Bas)

Tel.: 34 972 692 177- www.vallbas.cat

Touristeninformation in Les Preses

Alter Bahnhof, ohne Nummer.

Les Preses - Tel.: 34 972 692 023

www.lespreses.cat

Touristeninformation in Sant Feliu de Pallerols

Landstraße nach Olot, ohne Nr.

Sant Feliu de Pallerols

Tel.: 34 972 444 474 - www.ddgi.es/sfp

Touristeninformation in Les Planes d'Hostoles

Passeig de l'Estació, 2

Les Planes d?Hostoles

Tel.: 34 972 448 026

www.lesplanes.cat


Touristeninformation Sant Joan les Fonts

Landstraße nach Olot 53

Sant Joan les Fonts


Fotoquelle: clic.cat

Vulkan Santa Margarida
Riu Brugent a Sant Feliu de Pallerols.

Autor: Callís, Pep

 


Der Weinanbau ist in Katalonien Teil einer langen Tradition. Schätzungsweise kam der Wein im 6. Jahrhundert mit den Griechen auf die Insel. Bereits zweihundert Jahre später soll der Wein aus der Region Emporiae in der Gegend bekannt gewesen sein.Im Mittelalter verstärkt auf den Ländereien der Kloster angebaut, gewann der Rebsaft  zunehmend an Bedeutung und der Grundstein einer jahrhundertealten Tradition nimmt seinen Anfang in der nördlichen Provinz Kataloniens.

Wein ist ein fester Bestandteil der berühmten Mittelmeerdiät, die eigentlich nichts Anderes ist, als die Essgewohnheit der Menschen am Mittelmeer. Dementsprechend zahlreich sind die Weinkellereien und Betriebe, die oft auch Öl und andere Produkte der Region verkaufen. Diese Weinkeller sind hauptsächlich im Norden angesiedelt. An den Hängen der Berge von Rodes, findet man unter anderem die ältesten Anbaugebiete der Region.

Von Cantallops bis Calonge können Interessierte und Weinliebhaber die besten Weine der Region kosten, direkt beim Hersteller kaufen und sich die oftmals beeindruckenden Cellers zeigen lassen. Zwar steht der Wein im Vordergund, doch darf man nicht vergessen zu sagen, dass die Tradition der Sektherstellung (cava) mindestens genauso liebevoll und professionell gepflegt wird. Resüme: Das Klima und die Bodenbeschaffenheit ermöglichen eine vielfältige Produktion: Kräftigen Weine, Cava oder auch süße Weine wie Moscatell und Garnatxa.

Mehr Infos zu Weinrouten in l'Empordà (spanisch)

http://www.rutesdelviemporda.com/

Mehr Infos zu Anbaugebieten, Kellereien und Weinen (Deutsch)

http://www.doemporda.cat/de/karte-der-do.html

Fotos: doemporda.cat



Der See in Banyoles (Llac de Banyoles)  war bereits Austragungsort der olympischen Spiele sowie der Weltmeisterschaft im Rudern. Das ruhige Gewässer zieht viele Profi und Freizeitsportler an, sei es zum Rudern, Laufen oder Fahrradfahren. Die Umgebung des Sees bietet Strecken für Mountainbiker. Mehr Infos:

Centre BTT Pla de l'Estany-Banyoles
Treffpunkt
Casa de Colònies "El Vilar"
Ctra. Circumval·lació de l'Estany, s/n
17834 Porqueres

Email:: centrebtt@plaestany.net
 
 
Freunde des KiteSurf oder Surf werden in Sant Pere Pescador viel Freude haben. Der Wind "Tramuntana" beschert der Bucht das ganze Jahr über Wind und die Möglichkeit bei guten Wellen diesen Sportarten nachzugehen. Extra reservierte Einstiegszonen für Surfer:

Tauchkurse werden sehr zahlreich angeboten. Sowohl die Cap de Creus Buchten als auch in die Gegenden um Begur, Sant Feliu de Guixols und natürlich die Inseln  Medes (Illes Medes)  sind sehr gute Tauchgebiete. Einfach an der örtlichen Touristeninformation nachfragen, wo die nächste Tauchschule liegt.

Fotos: Web www.santpere.cat


Jedes Jahr werden die besten Strände Spaniens ausgezeichnet. Um die begehrte blaue Fahne zu erhalten, müssen einige Bedingungen erfüllt werden: konstant gute Wasserqualität und allgemeine Sauberkeit des Strandes werden ebenso bewertet, wie Zugangsmöglichkeiten für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, Sicherheit und garantierte Rettungswacht in den Kernzeiten. Eine unabhängige Organisation bewertet Strände auf der ganzen Welt nach diesen Kriterien und verteilt dann das Qualitätszertifikat.

Folgende Strände an der Costa Brava erfüllen allerhöchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards:

 

Name: Platja D'Aiguablava

Ort: Begur, Girona

Links:http://www.begur.cat/turisme/cat/platges.php?id=4017&pare=4014

Name: Platja de Llafranc

Ort: Llafranc, Girona

Name: Platja de Sant Antoni

Ort: Paseo Josep Mundet 17252, Sant Antoni De Calonge, Girona

Name: Platja de Tamariu

Ort: Tamariu, Girona

Name:. Platja Del Racó

Begur, Girona

Name: Platja Gran

Ort: Passeig Marítim, Playa De Aro, Girona

Link:http://www.platjadaro.com/platges/la-platja-gran.html


Name: Platja Gran De L'Estartit

Ort: Platja Gran De L'Estartit, L'Estartit, Girona

Name: Playa de Empuriabrava

Ort: Passeig Marítim, Empuriabrava, Girona

Name: Playa Sa Conca

Ort; Platja De Sa Conca, Castell-Platja D'Aro, Girona

Name: Playa Sa Riera

Ort; Platja De Sa Riera, Begur, Girona

Link:http://www.begur.cat/turisme/cat/platges.php?id=4017&pare=4014


Name Playa Torrevalentina

Ort: Av Catalunya 26 17252, Sant Antoni De Calonge, Girona




Die katalanische Gotik unterscheidet sich von der restlichen europäischen Gotik, dennoch sind deren Grundzüge klar zu erkennen. Zahlreiche Kathedralen wie die auf Palma de Mallorca, Girona oder die berühmte  Basilika Santa Maria del Mar in Barcelona spiegeln diesen Stil wieder. Beeindruckend sind diese Gebäude nicht zuletzt durch Ihre Größe: Die Seitenschiffe der katalanischen Gotikkirchen werden fast ebenso hoch gebaut wie das Mittelschiff. Das gotische Viertel (barri gòtic) in Barcelona in der Altstadt (ciutat vella) stellt den Ausgangspunkt der Besiedlung Barcelonas dar. Eine Route (engl.) durch das Viertel ist hier zu finden:
http://w3.bcn.cat/turisme/0,4022,495525130_827435220_3,00.html

Die Kathedrale von Girona weist das größte gotische Kirchenschiff der Welt auf (23 M breit und 50 M lang).Die immense Größe des Schiffs, verleiht der Kathedrale eine imposante und dominante Präsenz innerhlab der Kulisse Gironas.

Der katalanische Jugendstil heißt Modernismus und hat, wie auch alle anderen Epochen seine Eigenen Auswüchse in diesen Breiten. Insbesondere in Barcelona, wo wir auf Meisterwerke von Gaudi treffen, ist die Fülle der sehenswerten Monumente sehr reich. Eigens für den interessierten Touristen wurde eine Route entwickelt:
http://www.rutadelmodernisme.com/default.aspx?idioma=en&contenido=body_rutamodernisme_01en.htm


Wer Katalonien, insbesondere die Costa Brava besucht, kommt nicht umhin, sich mit Salvador Dalí auseinanderzusetzen. Seine surrealistischen Werke sind in aller Welt bekannt und geschätzt. Wer seine Heimat Alt Empordà (Figueres) besucht, sollte unbedingt das Museum aufsuchen, sowie sein Privathaus in Port Lligat (bei Cadaqués).

Foto: Hospital de la Santa Creu i Sant Pau
Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. 1902-1911. Avinguda Sant Antoni Maria Claret, 167-171 - Barcelona , Quelle: D. G. Patrimoni Cultural / Anna Busom

Die Regionen des nördlich/östlichen Kataloniens bieten Freunden der Kultur- und Kunstgeschichte die Möglichkeit, Überreste und Monumente der spannensten  Kunstepochen zu besichtigen:

Megalithkultur

Aufrecht stehende Steine, Dolmen und altarähnliche Steinkonstruktionen  gehören zu den Monumenten dieser Kultur, die sich in Nord, Mittel und teilweise Südeuropa ebenso ausgebreitet hat wie im nahen und fernen Osten. Viele regionale Karten zeigen sogar an, wo Sie in der Region solche Gebäude finden können. Vor vielen tausend Jahren erbaut dienten sie später den Wanderschäfern als Rückzugsort und Orientierungspunkt.

Mehr Infos unter: http://www.roses.cat/de/Turisme/Patrimoni/ConjuntMegalitic.aspx


Zahlreiche Exemplare können in den Bergen oberhalb des Dorfes Vilajüiga (Dolmen de la Creu d'en Cobertella) gefunden werden, deren Besichtigung gut mit einem Ausflug zum Kloster Sante Pere de Rodes verbunden werden kann.

Megalith-Park Roses (Karte) http://de.wikipedia.org/wiki/Parc_Megalític_de_Roses

Die Griechen auf der iberischen Halbinsel (Klassik)

Ca 600 - 750 v.Chr. begannen die Griechen das Mittelmeer in der Gegend des heutigen Dorfes St. Martí d'Empuries nähe l'Escala zu besiedeln bzw. Kolonien zu gründen. Die Reste dieser Siedlung können am Fundort besichtigt werden. Am Strand befinden sich sogar noch Reste des damaligen Hafens. Das Museum bietet die Möglichkeit Gegenstände der griechischen und römischen Siedlungszeit zu begutachten.


Romanik

Diese europäische Strömung kam erst nach dem Untergang des römischen Reiches auf, verbreitete sich in vielen Ländern Europas, doch in Katalonien ganz besonders intensiv.
Zahlreiche Kirchen und Klöster sind im romanischen Stil errichtet (Sant Pere de Rodes). Die typischen festungsartigen Türme und Rundbögen finden sich in vielen Dörfern und Städten wieder. Aufgrund der Fülle an Denkmälern ist es schwierig einige wenige hervorzuheben, vielmehr sollte man stets die Augen geöffnet halten.

Einige  mögliche Routen: http://www.gencat.cat/diue/doc/doc_34013132_1.pdf

Folgende Gebäude enstanden in der Stilepoche der Romanik:

Alt Empordà
Monestir de Sant Pere de Rodes (10. Jh.).
Castell de Peralada
Monestir de Santa Maria de Vilabertran
(12./13. Jh.)


Girona

La Torre de Carlemany

Kirche und Kloster  Sant Pere de Galligants,
Els banys àrabs , die arabischen Bäder

Schatzkammer der Kathedrale von Girona (Schöpfungsteppich) sowie einige Artefakte aus dem Kloster von Sant Pere de Rodes

Foto Sant Pere de Rodes

Autor:

D. G. Patrimoni Cultural / MHC / Pepo Segura



Wer das ehemalige Benediktinerkloster erreichen will, muss sich entweder auf einen mühsamen Aufstieg vorbereiten oder mit dem Auto über die serpentinenartige Straße das sogenannte Cap de Creus erklimmen. Oben angekommen weiß man schnell, dass sich das Herkommen gelohnt hat. Hoch über dem Meer gelegen, auf ca. 520 m über dem Meeresspiegel bietet dieses alte Kloster einen atemberaubenden Ausblick über die Bucht und auf den Ort Port de la Selva.

Die Ursprünge des Klosters sind legendenumwoben, es gab Informationen über das Vorhandensein heiliger Reliquien, die in dieser nur schwerlich zu erreichenden Gegend versteckt gewesen sein sollten. Es gibt archäologisch nachgewiesen ein spätantikes Gebäude aus dem 6.Jh. Dessen Zweck man aber nicht kennt.

Die erste Erwähnung fällt in das Jahr 878, allerdings war zu dieser Zeit gewiss nur ein kleiner Bruchteil des heutigen Gebäudekomplexes vorhanden. Im Jahre 947,Jahr der Unabhängigkeit und des ersten Abtes, beginnt dann die Geschichte dieses Monasterios und seine Glanzzeit. Es bekam Ländereien geschenkt und nach der Erbauung der noch heute  existierenden Kirche im 10. und 11. Jh. wurde Sant Pere ein wichtiges Pilgerzentrum. Dank des Reichtums konnten auch wichtige Künstler  beauftragt werden, das Kloster mit ihren Werken zu bereichern. Beispiel: Das Marmorportal des Meister Cabany.

Im Zuge der historischen Ereignisse erlebte das Kloster ab dem 14. Jh. Höhen und Tiefen. Konflikte unter Herrschern, Kriege und die Pest machten den Mönchen zu schaffen und erschwerten die finanzielle Sicherheit. Aufgrund zahlreicher Angriffe durch Räuber und Piraten, entschlossen sich die Mönche 1798, das Kloster zu verlassen, worauf es noch ärgeren Plünderungen unterlegen war und zunehmend verfiel.

Nach seiner Restauration, die 1930 begann, ist es heute ein beliebtes Ausflugsziel und eines der meistbesuchten Baudenkmäler Kataloniens. Der Weg zum Kloster ist mit Kräutern und wilden Blumen gesäumt und bieten in der Kombination mit der Aussicht eine echte Verschnaufpause vom Lärm und Trubel.

Auch für die Verköstigung ist gesorgt, wer mag , kann im Kloster das Restaurant mit Sonnenterrasse besuchen und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Das Tagesmenü liegt bei 15 ? pro Person und bietet landestypische Küche.

Web des Restaurants:http://www.actiweb.es/ferranmiquel/


Weitere Sehenswürdigkeiten: Die Burg Sant Salvador de Verdera und die vorromanische Kirche Santa Creu de Rodes, sowie die Ruinen des gleichnamigen Ortes.

Anfahrt
Monestir  de Sant Pere de Rodes

Camí del Monestir, sn
17489 El Port de la Selva

Von der Nationalstraße NII auf die N260 Richtung Vilajuïga, dort den Schildern "Monestir Sant Pere de Rodes"  auf der GIP6041 folgen

Geöffnet Dienstag bis Sonntag auch an Feiertagen (ausgenommen 25.12./26.12., 1.01./06.01./)

Eintritt 4,50 Eur (Dienstags gratis)

Weitere Informationen:

http://www.monestirs.cat/monst/aemp/cae42rode.htm

Foto: Cliccat.cat (8.2.2012)

Etwa 200 m nördlich der Ruinen von Empúries, liegt das Dorf Sant Martí d'Empúries, welches seit seiner Erstbesiedlung durch die Griechen im 6. Jh. v. Chr. nie unbewohnt war. Das Dorf ist auf den Resten der antiken Kolonie Foceas, Palaiopolis erbaut; hier begann die Siedlung und die Kolonialisierung durch die Griechen. Zu seinem heutigen Namen kam das Dorf durch seine Christianisierung  im Jahr 1776., vorher war es unter Empúries (lateinisch Empuriae) bekannt.

Der Ort hatte zeitweilig eine wichtige Bedeutung als Bischofssitz bevor die gesamte Region von den Mauren erobert und später von Karl dem Großen zurückerobert wurde. 812 wurde der erste Graf von Empuries ernannt, was den Ort zum Sitz der wichtigsten Person der Region  machte.

Die Kirche und Gemeinde von  Sant Marti ist bis heute aktiv. Die Ursprünge der Kirche sind nicht ganz gewiss, man geht aber davon aus, dass sie bereits im 8./9. Jahrhundert existierte, da einige Inschriften darauf hinweisen. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1507. Da sogar ein Altar aus vorrömischer Zeit erhalten ist, geht man davon aus, dass an dieser Stelle einst ein Tempel zu Ehren der griechischen Gottheit Artemisa Efesia.

Ein Besuch des Ortes lohnt sich zu jeder Jahreszeit, da im Winter bei gutem Wetter die Sicht bis nach Roses hervorragend ist und der Andrang sich in Grenzen hält, was wiederum die Magie dieses Ortes zum Vorschein bringt. Im Ort gibt es 2 Restaurants mit Angeboten für Mittagstisch oder Abendessen.

Anfahrt:
AP7 Ausfahrt L'Escala, Sant Pere Pescador
Auf GI-623 Richtung l'Escala
Kreisverkehr GIP6307 (Straße Sant Marti d'Empuries), nach 1,7 km auf der rechten Seite ist der Ortseingang zu erkennen.

Kostenpflichtige  Parkplätze vorhanden: 1,50 Eur./ Stunde (Stand Januar 2012)

 

Fotos: HiTourist

Wer sich ein paar Strandtage gönnen mag, ohne auf kulturelle Schätze verzichten zu wollen, ist am Strand von St. Martí d'Empuries genau richtig. Die kleinen Buchten laden zu einem Strandtag ein und bieten alles, was man dafür benötigt: Klares Wasser mit seichtem Wellengang, die typischen rauhen Felsen, die Hobbytaucher  Abwechslung bieten, Strandbuden mit Erfrischungen und kleinen Mahlzeiten mi Angebot.

Darüberhinaus liegt direkt am Meer eines der wichtigsten archölogischen Funde des letzten Jahrhunderts. Die freigelegten griechisch-römischen Ruinen ermöglichen uns einen Einblick in das Leben der Römer, die im 2 Jh. v.Chr. am selben Ort  wie 6 Jh. vor Christus  die Griechen  die Stadt Empuriae gründeten. Daher kommt auch der Name der Region Empordà.

Neben den Mauern einiger Gebäude oder des Amphitheaters sind sogar einige Skulpturen wie der berühmte Esculapi ,der Gott der Medizin, erhalten.

Im angrenzenden Museum können Fundstücke wie Tongefäße, Schmuck, Mosaikdekorationen und Gegenstände des täglichen Gebrauchs begutachtet werden.

Die Kulisse mit dem Golf von Roses auf der einen und den Pyrenäen auf der andere Seite wird jeden Skeptiker von der kulturellen Vielfalt der Costa Brava überzeugen. Der Besuch der Ruinen ist sowohl im Winter wie im Sommer empfehlenswert, da die Lage der ehemaligen Siedlung so bedacht wurde, dass man wahlweise die Berge oder das Meer betrachten kann: Ein einzigartiges Panorama.

Adresse

C/ Puig i Cadafalch s/n
17130 Empúries-l'Escala
Tel. 972 77 02 08

Hinweise zu Öffnungszeiten:

http://www.mac.cat/eng/Branches/Empuries/Practical-Information

Tipp: An jedem letzten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei!


Fotoquelle: HiTourist

Wer die Gegend des Alt Empordà schon einmal besucht hat, wir sich vielleicht an den unter Umständen sehr heftigen Wind gewundert haben, dem die Küstenbewohner sei es Mensch, Tier oder Pflanze regelmäßig trotzen müssen. Dieser Fallwind, der aus dem Norden kommt, nennt sich Tramuntana (oder Tramontana, von tras montaña= von den Bergen kommend). Dieser kalte Polarwind gewinnt in den Pyrenäen an Schnelligkeit, sodass  schon Spitzenwerte von über 200 km/h gemessen wurden.

Er gehört zu dem Flachland hinter den Pyrenäen ebenso wie seine Olivenhaine und Weinplantagen. Regelmäßig reißt das vom Tramuntana aufgepeitschte Meer Küstenpromendaden mit, sodass erhebliche Schäden entstehen. Dennoch ist dieses charakteristische Naturphänomen sehr in den Herzen der Katalanen verankert, weil es das Land seit Jahrtausenden geformt und zu dem gemacht hat, was es heute ist. Er hat sogar einen Zugang zur Literatur gefunden: Einer der bedeutendsten katalanischen Schriftsteller, Josep Pla, hat den Wind und seine unmittelbare Wirkung auf die Landschaft oft und sehr plastisch beschrieben.

Die kristallklare Luft und der von Wolken befreite Himmel sind die wohl schönsten Nebeneffekte, die dieser Wind hervorruft. Und so schnell wie er aufkommt ? scheinbar aus dem Nichts  verschwindet er auch wieder.

Die Tatsache, dass Katalonien sowohl Strecken mit enormer Höhendifferenz aber auch Flachland vorweisen kann, macht es zum Fahrradparadies für Hobby- und Profifahrer.

Die speziellen Fahrradstrecken (z.B. Vies verdes, dt. Grüne Wege? werden immer weiter ausgebaut und in den letzten Jahren hat man sich inbesondere dem biciturismo gewidmet. Dieser Artikel soll einige dieser Strecken vorstellen.

Girona / Sant Feliu de Guixols (siehe Karte)

Ein sehr bekannter und beliebter Weg führt über den sogegannten Carrilet von Girona nach Sant Feliu de Guixols mit leichter Steigung.

Steigung gesamt: 0,5 %
Strecke: 39,7 km
Schwierigkeit: leicht
Zusatzinfos: öffentliche Toiletten in Quart und Castell d'Aro (Zentrum BTT)

Informationen und Kartenmaterial können in jedem Touristeninformationsbüro abgeholt werden.
In Girona:
C/ Joan Maragall, 2 - 17002 GIRONA
Tels. 872 97 59 75 / 872 97 59 74
Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 9 bis 20 Uhr
Sonn/Feiertags 9 bis 14 Uhr

Oder online informieren unter http://www.viesverdes.org


Fotos: Gencat, Vies verdes

Die Kathedrale von Girona ist sicherlich das emblematischste Gebäude der Stadt. Sie erhebt sich hoch über dem historischen Stadtviertel Gironas und gleicht fast einem Bollwerk. Die benachbarte Kirche St. Feliu kann nur schwer mit ihr  mithalten und erscheint fast nur wie ein Wächter dieses beeindruckenden Gotteshauses.

Ebenso wie die kleinere Kirche St. Feliu, liegen die Ursprünge weit. Die Kathedrale wurde im Zeitraum zwischen dem 11. (erste Dokumente) und dem 17. Jh. errichtet, weswegen sie sowohl romanische, gotische als auch barocke Stilelemente enthält. Der Bischofsthron aus romanischer Zeit ist unbeschadet geblieben. Der Torbogen Sant Miguel ist gotischen Stils, die Fassade ist aus dem 17 Jh. 
Die mutige Entscheidung (im 14.Jh. eine große Herausforderung), statt der dreischiffig geplanten Kirche ein einziges Schiff zu bauen, bringt ihr bis heute den Rekord ein, das breiteste gotische Kirchenschiff der Welt zu besitzen (23 Meter).

Das Museum und die Schatzkammer beherbergen zahlreiche Artefakte der Geschichte Gironas und seiner Kathedrale, wobei der Schöpfungsteppich aus dem 11. Jh. besonders hervorzuheben ist. Mit seinen 3,65 x 4,70 Metern fungierte er einst als Baldachin über dem Altar und ist bis heute komplett erhalten, was ihn zu einem einzigartigen Fundstück macht.

Weitere Informationen
Adresse: Plaça Catedral, s/n 17004 Girona

Öffnungszeiten:
April bis Oktober  von10 bis 20h
November bis März von 10 bis19h

Eintrittspreise unter http://www.catedraldegirona.org/visites.php?accio=apartat&id=7
Eintritt Sonntags frei (außer zwischen 10.00 und 14.00 Uhr)

Fotos: HiTourist

Videoquelle: www.girona.cat

Nicht nur um einen Regentag sinnvoll zu nutzen, kann der Besuch der Shoppingmöglichkeiten an der Costa Brava sehr reizvoll sein. Viele spanische Marken mit internationaler Bekanntheit bieten ihre Produkte oftmals günstiger an, als im europäischem Ausland. Daneben sind gerade die kleinen Boutiquen in den Nebengassen oft wahre Schatzkisten für diejenigen, die eher individuelle Mode suchen. Die beiden vielseitigsten Shoppinstädte sind sicherlich Girona und Platja d'Aro. Kleine Läden in der Innenstadt Gironas und der Altstadt (barri gòtic) laden zum Schlendern und Schauen ein. Wer Souvenirs sucht, wird hier ebenfalls fündig. Ganz nebenbei kann man den historischen Stadtkern mit seiner imposanten Kathedrale und dem jüdischen Viertel besichtigen.

Freunde von Einkaufstempeln sind mit dem im Vorort Salt gelegenen Einkaufszentrum Espai Gironès besser beraten. Hier finden sich die gängigen Marken. Allerdings liegt diese Mall abseits des Stadtzentrums.

Wer sich einen Tag in Platja d'Aro (Playa de Aro) aufhalten will, kann Strand-und Shoppingtag miteinander kombinieren. Parallel zur Strandpromenade verläuft die Einkaufstraße des Ortes. Auch hier kann man sowohl die großen Marken, als auch kleine Läden mit spezielleren Produkten finden. Vorteil des Ortes: Dem Shoppingvergnügen darf ungebremst auch an Sonntagen gefrönt werden. Wer sich nach dem Abendessen noch nicht verabschieden mag, kann sich bis in die frühen Morgenstunden in zahlreichen Pubs und Discotheken vergnügen. Platja d'Aro ist so gesehen ein Multitalent, allerdings muss man gerade mi Sommer  auch mit einem hohem Touristenaufkommen rechnen.

Weitere Informationen

http://www.platjadaro.com

Nomale Geschäftszeiten: 9-14 Uhr und 17-20 Uhr. Es gibt aber auch Läden, die mittags öffnen bzw. Erst gegen 22 Uhr schließen.

http://www.girona.cat/turisme/eng/activitats.php

Videoquelle: www.girona.cat



Das Naturschutz-und Sumpfgebiet Aiguamolls umfasst ein Areal von 4.824 ha und bezeichnet ein Feuchtgebiet, das dank der Flüsse Fluvià und Muga und seinen zahlreichen Dünen und Lagunen eine wichtige Ruhezone für Zugvögel jeder Art bietet. Nach dem Delta des Ebro ist diese Landschaft das wichtigste Feuchtgebiet Kataloniens.

Das Gebiet, dass Städte und Döfer wie Roses, Castelló d'Empuries, L'Escala, L'Armentera und Sant Pere Pescador umfasst, ist artenreich und vielfältig. Die überschwemmten Wiesen und dichtbewachsenen Inseln sind seit einigen Jahren auch wieder Heimat des eurasischen Fischotters, Flamingos,Storchs, sowie seltener Fischarten. Neben der Flora und Fauna dient das Gebiet aber auch als Anbaugebiet für bspw. Reis oder als Weidegebiet für Pferde.

Das Gebiet ist frei zugänglich und mündet in die Dünenlandschaft von Sant Pere (siehe Fotos), ein breiter Sandstrand in der Bucht von Roses, der im Sommer von Wind-und Kitesurfern heimgesucht wird. Im Besucherzentrum erhält man Routen und Karten, sowie konkrete Vorschläge für die Entdeckung des Parks, der zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist.


Weitere Informationen
Adresse: PARC AIGUAMOLLS DE L'EMPORDÀ
El Cortalet - Cra. de Sant Pere Pescador km 13,6
17486 CASTELLO D'EMPURIES

Hunde dürfen auch mit in den Park, müssen aber angeleint bleiben.

Fotoquelle: Gencat  (Arxiu del Parc Natural dels Aiguamolls de l'Empordà) und  HiTourist

Das Kloster von Montserrat (dt. zersägter Berg) liegt ca. 56 km nordwestlich von Barcelona entfernt und befindet sich auf dem gleichnamigen Berg (ca 1236 m hoch), der über eine moderne Zahnradbahn erreicht werden kann.

Ursprünge und Geschichte des  Klosters:
Als heilige Stätte hatte der Berg schon in vorchristlicher Zeit Bedeutung, da hier die Göttin Venus von den Römern verehrt wurde. Der Legende nach erschien die Mutter Gottes in einer Grotte des Berges und seit 888 ist die Existenz einer Kapelle belegt. Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahr 1025, die Kirche entstand im 12. Jahrhundert.


Bereits seit dem Jahr 1223 gibt es dort einen Knabenchor, welcher zu den ältesten Chören Europas gehört. Etwa zu diesem Zeitpunkt, beginnt Montserrat zu einem Pilgerort zu werden, dessen Pilgerstrom bis heute nicht abreißt und schon berühmte Besucher wie Humboldt, Cervantes oder sogar Kolumbus, der den Kult der kleinen schwarzen Madonna (La Moreneta) bis nach Südamerika trug, anzog. Nachdem Montserrat von 1811-1812 vom französischen Heer unter Napoleon zerstört wurde, blieb es jahrelang nahezu leer.

Seit seinem Wiederaufbau hat das Kloster Weltruhm erlangt und beherbergt neben den sakralen Schätzen, kulturelle Güter aller Art: Gemälde von Picasso und Dali sind ebenso zu finden wie eine beeindruckende Bibliothek mit ca. 200 000 Bänden die u.a. katalanisches Liedgut aus dem Mittelalter enthalten. Für die katalanische Sprache bzw. deren Sprecher war das Kloster unter dem Franco-Regime ein wichtiger Anlaufpunkt, da hier trotz Sprachverbot die Messen in katalanischer Sprache gehalten wurden.

Neben dem Museum für moderne katalanische Malerei findet sich neben kultureller Sehenswürdigkeiten auch für Naturfreunde eine reiche Auswahl an Wanderwegen zu den umliegenden "eremitas". Der Nationalpark, in dem sich dieses Juwel der katalanischen Kultur  befindet, lockt mit Routen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade zu einem Ausflug für die ganze Familie.

Weiterführende Information

http://www.montserratvisita.com

http://www.abadiamontserrat.net


Fotos (Wikipedia)

Im Norden Kataloniens in der Provinz Girona gelegen stellt diese Landspitze den östlichsten Punkt der iberischen Halbinsel dar, weswegen er auch von Zugvögeln stark frequentiert wird. Die Spitze der Berge sind karg, weiter unten finden wir wilden Ginster, Rosmarin und auch Olivenbäume. Der Nordwind Tramuntana bringt kalte Luft und lässt im Winter Böen von 150 km/h über das Cap hinwegfegen.

Sowohl die Landzunge mit den charakteristischen Felsschluchten als auch die Wasserfläche sind Naturschutzgebiet (insgesamt fast 14.000 ha). Das Cap bietet seinen Besuchern zahlreiche Wanderwege, die sich teilweise direkt an der Steilküste entlangziehen. Folgende Städte liegen an der Küste dieser einzigartigen Halbinsel: Cadaqués, El Port de la Selva, Llançà und Roses.


Während Roses zu den bekannteren Ortschaften gehört, und dementsprechen viele Besucher anzieht, ist Cadaqués eher ein ruhiges Städtchen, in dem sich viele Künstler zu jeder Jahreszeit aufhalten. Durch seine etwas beschwerliche Anreise über die Serpentinenstraßen, ist Cadaqués vom Massentourismus verschont geblieben. Wer sich auf die Spuren Dalís und anderer Künstler wie Picasso oder Magritte begeben möchte, ist am Cap und in Cadaqués bestens aufgehoben.

Die besondere Wirkung der wettergegerbten rauhen Landschaft haben Dalí, der viele Jahre seines Lebens hier verbrachte, nachweislich inspiriert. In Portlligat - in seinem ehemaligen Wohnhaus , heute als Museum dienend-kann man interessante Einblicke in das Leben des Großmeisters des Surrealismus erhalten.

Der Charakter der Umgebung, sowie seine schwere Zugänglichkeit haben seit der Frühzeit Menschen Schutz in der Region suchen lassen. Die zahlreichen Dolmen zeugen von dieser frühen Erschließung. Auch die Mönche des Klosters Sant Pere de Rhodes, das 600 m über dem Meer nahe des Ortes Port de la Selva thront, dürften die Einsamkeit des Cap geschätzt haben. Ein Besuch des Klosters ist unbedingt empfehlenswert, da es eine spektakuläre Aussicht über das Cap und das Meer biete.

 

Information:

Foto (Punta falconera, siehe Karte)

Quelle: Hitourist

Wanderwege und Routen auf Anfrage

 

Unser Leben ist zunehmend komplexer, die Anzahl der Produkte und Dienstleistungen , die man uns anbietet werden stetig mehr. Gut zu wissen, dass man sich bei der "Qual der Wahl" von Qualitätsmerkmalen wie Zertifikaten helfen und leiten lassen kann. Für alle Costa Brava- bzw. Katalonienbesucher gibt es gleich mehrere Labels, die auf ISO Zertifikate, nachhaltigen Tourismus und allgemeine Qualitätsstandards hinweisen. Diese Zertifizierungen werden teils auf  nationaler Ebene aber auch auf EU-Ebene vergeben.

Sie sollen dem Kunden helfen, Unterkünfte, Restaurants,Strände u.v.m.zu finden, die qualitativen Standards unterliegen, um einen sorgenfreien Aufenthalt zu garantieren. Je nach Region, die hier als Marken bezeichnet werden, kann die Datenbank nach zahlreichen Zielen durchsucht werden.

 

Mehr Informationen zu Destinationen mit Qualitätscheck

http://www.catalunyaqualitat.cat/en/home/1/

Wer das ehemalige Benediktinerkloster Sant Pere de Rodes erreichen will, muss sich entweder auf einen mühsamen Aufstieg vorbereiten oder mit dem Auto über die serpentinenartige Straße das sogenannte Cap de Creus erklimmen. Oben angekommen weiß man schnell, dass sich das Herkommen gelohnt hat. Hoch über dem Meer gelegen, bietet dies architektonisch bedeutsame Kloster einen atemberaubenden Ausblick über die Bucht.

Die Ursprünge des Klosters sind legendenumwoben, einst gab es Informationen über das Vorhandensein heiliger Reliquien, die in dieser nur schwerlich zu erreichenden Gegend versteckt gewesen sein sollten. Die erste Erwähnung ist von 878, allerdings war zu dieser Zeit gewiss nur ein kleiner Bruchteil des heutigen Gebäudekomplexes vorhanden. Im Jahre 947, Jahr der Unabhängigkeit und des ersten Abtes, beginnt dann die Geschichte dieses Monasterios.

Im Zuge der historischen Ereignisse erlebte da Kloster seine Höhen und Tiefen. Konflikte unter Herrschern, Kriege und die Pest machten den Mönchen zu schaffen und erschwerten die finanzielle Sicherheit. Es wurde mehrere Male verlassen ehe es im 18. Jh endgültig seine Pforten schloss. Nach seiner Restauration ist es heute ein beliebtes Ausflugsziel. Der Weg zum Kloster ist mit Kräutern und wilden Blumen gesäumt und bieten in der Kombination mit der Aussicht eine echte Verschnaufpause vom Lärm und Trubel der uns oftmals umgibt.


Link

http://www.es.mhcat.net/monumentos/comarcas_de_girona/monasterio_de_sant_pere_de_rodes_el_port_de_la_selva_alto_empordan/monasterio_de_sant_pere_de_rodes



Vall del Boi

2000 in den Katalog mit aufgenommen, bezeichnet es die Ansammlung von Kirchen, Krypten und anderen Gebäuden im Tal Vall de Boi , die der romanischen Epoche entstammen. Der gute Zustand der Monumente und die einzigartige Kulisse, in der sie eingebettet sind (Pyrenäen) macht die Gesamtheit der Bauwerke zum Weltkulturerbe.

Mehr Information (englisch)

http://www.centreromanic.com/welcome?set_language=en

Palau de la Musica Catalana (Musikpalast in Barcelona), siehe Karte

Kaum ein anderes Auditorium kann sich mit der beeindruckenden Kraft messen, die dieses bei seinen Besuchern hervorruft.

1905-1908 vom Architekten Lluís Domènech Montaner erbaut, stellt es eines der emblematischsten Gebäude des katalanischen Modernismus dar. Tausende  bunte Glasfenster und die prunkvolle Dekoration aus Mosaiksteinen machen diesen Palast einzigartig. Neben den Büsten von Wagner und Beethoven ist noch ein wichtiges Element deutschen Ursprungs: Die Orgel.

Offizielle Web: http://www.palaumusica.org/

 

Hospital Sant Pau ( 2.Foto)

Ebenfalls von Lluís Domènech erbaut, wurde das Krankenhaus Sant Pau in Barcelona. Der gesamte Komplex ist sehr verspielt und erinnert eher an einen Palast, entsprungen aus kindlicher Fantasie, als an einen Ort der Krankheit. Ziel seines Baumeisters war es, einen Ort der Schönheit zu kreieren, an dem viel Luft und freundliches Licht den Alltag der Kranken begleiten und deren Genesung fördern sollten.

Mehr Information (englisch): http://www.hspau.com/angles/menuini.htm

Monestir de Poblet

Zu Beginn des 12. Jh. erbaut, finden sich die Spuren der einzelnen Epochen wieder: Romanisch, Gotisch, Renaissance und Barock ohne die Harmonie zu gefährden. Die noch heute dort lebenden Mönche des Zisterzienserordens mussten laut der Ordensregel im Kloster leben ohne jemals die Außenweltt zu betreten, weswegen sich alle lebenswichtigen Einrichtungen wie Backstuben, Gärten, Brunnen und Ställe innerhalb der Mauern befinden. Auch an geistiger Nahrung mangelte es den Mönchen nie. Die Bibliothek umfasst ca. 40-000 Bände von unschätzbarem Wert.

Mehr Information:

http://de.wikipedia.org/wiki/Monestir_de_Santa_Maria_de_Poblet

http://www.poblet.cat/index.php?&&&&Y2E=

 

La pedrera ,Gaudí (1.Foto)

Das schon nach seiner Erbauung auffälligste Gebäude an der Straße Passeig de Gràcia in Barcelona ist auch heute noch ein Touristenmagnet. Seine außergewöhnliche Architektur, die auf das Werken von Antoní Gaudí zurückgeht, besticht durch seine wellenartige Konstruktion, die sich auch im inneren des Gebäudes fortsetzt. Die Natur war die Muse des Architekten, der einen echten Lebensraum für die Bewohner schaffen wollte und ungeachtet der Konventionen ein unregelmäßiges Gebäude baute, welches sich dank Flügeltüren in Größe verändern ließ und sich so an die Bedürfnisse der Menschen anpasste.

Mehr Information: http://www.lapedreraeducacio.org/eng/index.htm

Römischer Schutzwall in Tarragona

Sie sollte im 2 Jh. v. Chr. die wichtige Militärbasis der Römer schützen und ist auch heute noch mit einer Länge von 1,5 km erhalten. Leider wurden viele Steine im Mittelalter für die Konstruktion neuer Gebäude verwendet. Dennoch bietet sich den Besuchern neben der Mauer und den erhaltenen Wachtürmen ein perfekter Anblick römischer Baukunst.

Des weiteren existieren in Tarragona zahlreiche römische Monumente, wie das Amphitheater oder ein Mausoleum.

Mehr Information : http://de.wikipedia.org/wiki/Tarraco

Mausoleum Centelles

Man geht davon aus, dass es einst als letzte Ruhestätte eines wichtigen Bürgers diente, da u.a. 2 Krypten vorhanden sind, doch die endgültigen Untersuchungen liegen noch nicht vor. In einer römischen Siedlung gelegen wurde es etwa 400 n. Chr. Erbaut, zu einer Zeit als das römische Reich unterging und das Christentum auf dem historischen Parkett auftritt. Daher dürfen Besucher auch zahlreiche Szenen des AT und NT in den Mosaiken bewundern.

 

Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die sich über ganz Europa ausbreitete und auch  Spuren in Amerika hinterlassen hat.

Diese Stilrichtung, die sich sowohl in Gebäuden, als auch in Gebrauchsgegenständen und natürlich in der Kunst allgemein wiederspiegelt, entwickelte sich im Rahmen zahlreicher Stilströmungen aus ganz Europa. Zu den berühmtesten Vertretern dieses sogenannten modernisme oder art noveau gehörten in Spanien u.a. Antoní Gaudí, Lluís Domènech i Montaner, Josep Puig i Cadalfach. Charakteristisch sind verspielte Ornamente, Blumen und geschwungene Linien.

Gerade in Katalonien und insbesondere in Barcelona entwickelte sich der Jugendstil ( modernisme català, dt. katalanischer Modernismus) in sehr ausgeprägter Weise. Zu den wohl bekanntesten Gebäuden, die im Zeichen dieses verspielten Stil kreiert wurden gehören unter anderem:

La Pedrera (Casa Milà), Antoní Gaudí

La Sagrada Familia (Kathedrale), Antoní Gaudí

Parc Güell (Park), Antoní Gaudí

Dank zahlreicher Architekten, die diesen Stil lebten und uns ein kulturelles Vermächtnis hinterlassen haben, können wir heute in zahlreichen Städten der an der Costa Brava Beispiele des katalanischen Jugendstils finden. In Girona war es Rafael Masó der emblematische Gebäude wie la Farinera Teixidor (heute Sitz der Tageszeitung el Punt). In der Altstadt Gironas (barri vell) bezeugt die Apotheke Saguèr von der Kreativität Rafaels.

Adresse: C/ Argenteria, 30 (Karte)

Wenn wir uns weiter ins Landesinnere bewegen wollen, finden sich sowohl in Bescanó und Anglès einige interessante Gebäude wie das Wasserkraftwerk Comtes de Berenguerund auch das restaurierte Wohnhaus Casa Cendra.

In Caldes de Malavella, ein bereits im 19. und 20. Jh. bekanntem Badeort für die gehobenen Schichten, finden wir zahlreiche Jugendstilbauten.Weiter im Norden, in der "Dalí-Stadt Figueras" treffen wir auf weitere Bauten wie bspw.: Casa Puig Soler, die Casa Mas-Roger, die Casa Salleras und die Casa Roda.

Weiterführende Links:

http://es.costabrava.org/suggestions/detail.aspx?t=modernismo-tierra-adentro&com=UwB1AGcAZwBlAHMAdABpAG8AbgBJAEQAXAAxADkAOABcAA==

 

Jugendstilroute "Ruta del modernisme" in Barcelona:

http://www.rutadelmodernisme.com/default.aspx?Idioma=en#


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