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Als tapas oder sättigende Beilage

2013-02-26 15:06:17

tapaspatataskartoffelnbeilagevegetarischvegan

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Für 4 tapas oder 2 x Beilage

Wir brauchen:

400 g de Kartoffeln (Frühkartoffeln eignen sich gut)
20 g Mehl
Paprikapulver scharf
1 Brühwürfel Fleisch (und etwas Wasser)
Olivenöl
Salz

 

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser kochen (nicht gar,nur so dass sie etwas weich sind). Gut abtropfen lassen, ggf. abtupfen und im heißen Öl braten, bis sie goldbraun sind.

Die Brava-Soße wird aus dem im warmen Wasser aufgelöstem Brühwürfel, dem Mehl und dem Paprikapulver zubereitet.

Die Kartoffeln werden auf einer flachen Platte angerichtet und die Soße direkt darüber gegeben.

 

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Das spanische Omelette ist wohl eine DER Tapas schlechthin. Ob warm oder kalt, sie wird im ganzen Land gegessen und macht erstaunlich satt. Nicht zuletzt wegen dieser Art tapa, kann man eine gute Runde tapas durch eine vollständige Mahlzeit ersetzen.

Wir brauchen für 4 Portionen tapas:

200 g Kartoffeln
2 Eier
25 g Zwiebeln
Olivenöl
Salz
4 Scheiben Weißbrot

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Reichlich Öl in sehr gut beschichteter Pfanne erhitzen und die Kartoffel bei mittlerer Hitze braten. Nach einer Zeit die Zwiebel in Scheiben dazugeben. Nach ca 10 Min. ist alles weich und beginnt sich zu bräunen. Öl abgießen.

In einer Schale Ei und Salz verquirlen und die Kartoffel/Zwiebelmischung dazu geben und vermengen. Pfanne erneut auf mittlere Hitze stellen, evtl. Öl verwenden und die Mischung in die heiße Pfanne geben. Pfanne abdecken und 5 bis 10 Minuten  gar werden lassen (unten muss sie angebräunt sein). Teller auf die Tortilla legen, Pfanne umdrehen und die Tortilla mit der anderen Seite in die Pfanne gleiten lassen. Sobald diese durchgegart ist auf einen Tellr geben und in vierteln.

Je ein Stück auf eine Scheibe Brot legen.

 

Rezept und Bild: FEN

 

Die Sobrassada schmeckt herzhaft  und pikant und wird jedem der Chorizo mag, ebenfalls schmecken.

Dazu nimmt man:

80 g Sobrassada aus Mallorca
4 Scheiben "Mahón" Käse
4 Scheiben Brot, Knäckebrot

Eine Scheibe Brot mit Sobrassada bestreichen, eine Scheibe Käse darauf legen und dann auf einem Teller im Ofen solange lassen, bis der Käse geschmolzen ist.

 

Ca. 252 Kalorien/tapa

Zubereitung für 4 tapas

150 g de Thunfisch/Bonito in Escabeche
4 Streifen eingelegte Spitzpaprika
4 Oliven

Brot/ oder Holzspieß

Ein Stück Thunfisch abteilen, einen Paprikastreifen darauflegen, Olive oben auf. Das ganze kann auf einem Stück Brot dekoriert werden, typisch ist aber das Aufspießen, um so die drei Zutaten zusammenzuhalten.

ca 100 Kalorien/tapa

 

Für 4 tapas Portionen brauchen wir:

360 g frische Champignons
40 g Serranoschinken
8 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, grob
4 Scheiben Weißbrot

Anleitung

Champignons waschen und den Stiel entfernen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Salz dazugeben.

Knoblauch hacken und anrösten. Champignons zuerst in die Pfanne, dann einige Scheiben Schinken dazugeben.

Entweder die Champignons auf einem Teller anrichten oder auf einen Holzspieß spießenm abwechselnd mit dem Schinken.

Schnell und einfach zubereitet!

Für 4 tapas nehmen wir:

4 Scheiben Weißbrot
4 Scheiben Serrano Schinken
2 reife Tomaten
Olivenöl
4 Knoblauchzehen
Salz

Brot rösten und auf das noch warme Brot eine Knoblauchzehe (vorher anschneiden) reiben. Tomate in der Mitte (amb Besten horizontal) aufschneiden und das Fleisch in das Brot reinreiben.

Salz drüberstreuen und den Schinken auf das Brot legen.

 

Kastilien / León hat diese tapa hervorgebracht. Die Morcilla ist mit der deutschen Blutwurst vergleichbar.

Für 4 tapas nimmt man:

 300 g Morcilla aus Burgos
25 g Mehrl
Olivenöol
4 Scheiben Weißbrot

Anleitung

Wurst in ca 1,5 dicke Scheiben schneiden und in Mehl wälzen.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Wurst darin braten (nicht rühren, nur vorsichtig wenden).

Am Besten in einer Keramikschüssel servieren und das Brot dazu reichen.

Kalorien/tapa: 455 kcal.

 

Dazu passt ein kräftiges, aromatisches Bier

Diese tapa ist in ganz Spanien verbreitet und sehr beliebt, weil sie schnell gemacht und einfach lecker ist.

Für 4 tapas braucht man:

300 g geschälte Gambas
8 Knoblauchzehen
Getrocknete Chilischoten /Cayenne
Olivenöl und Salz

Beilage: Brot


Anleitung

Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen, Schoten etwas zerkleinern und dazugeben. Knoblauch in Scheiben schneiden und anrösten. Wenn der Knoblauch eine goldbraune Farbe hat, Gambas dazugeben. Eine Prise Salz darüberstreuen. Mit Brot servieren.

 

Dazu passt: Ein kaltes Bier. Da der Knoblauchgeschmack intensiv ist, darf das Bier ruhig eine kräftige Note haben.

 

Nährwert pro tapa: 135 kcal.

Chorizo a la sidra, eine echte Spezialität aus dem Norden Spaniens.

Man benötigt für 4 Tapas

-160 gr. Chorizo

-150 ml Sidra

-4 Scheiben Weißbrot

 

Anleitung:

Chrorizos in eine Pfanne legen, mit Sidra begießen, sodass die Stücke  bedeckt sind. Bei kleiner Hitze ca 1 Stunde köcheln lassen. Danach in Scheiben schneiden und in eine tapas-Schale legen. Dazu das Brot servieren.

Dazu passt: Ein kühles Lager Bier.Der Geschmack des Bieres harmoniert mit der Schärfe der Chorizo und neutralisiert die Säure des Sidra.

Nährwert pro tapa: 221 kcal.*


*Fundación española de nutrición

 

 

 

Detapas bringt euch die spanische Küche nach Hause.

ir de tapas bedeutet auf Spanisch Tapas essen gehen. Und genau das wollen wir euch ermöglichen.

In diesem Blog erfahrt ihr mehr über tapas, aperitivos und Snacks, mit allem, was dazugehört: Zutaten, Anleitungen/Rezepte, Hintergründe und natürlich die passenden Produkte. Alle Zutaten sind über unseren shop erhältlich, falls es Alternativen in deutschen Supermärkten zu finden gibt, stellen wir euch diese vor.

 

Die gute Nachricht: Diese tapa kann leicht mit Zutaten aus deutschen Supermärkten kombiniert werden.

Zahnstocher

Saure Gurken

Eingelegte Zwiebelchen

Peperoni (grün, eingelegt)

Oliven ohne Kern

Gegrillte Paprika, in Streifen geschnitten

 

So banal dieses Rezept auch klingen mag, es ist eines der wichtigsten Errungenschaften der mediterranen Küche.

Die katalanische Variante des Tomatenbrotes basiert auf einer gerösteten Scheibe Weißbrot (frisch ist ideal aber es werden auch oft die gekauften Varianten "chapata" verwendet).

Entweder wird nun pürierte Tomate auf das Brot gestrichen oder die eigens für diese Zwecke gezüchtete und sehr fleischhaltige Tomate in 2 Hälften geschnitten und mit der Fleischseite auf das Brot gerieben.

Etwas Olivenöl ist Pflicht, Salz und Knoblauch eher optional.

Den Knoblauch kann man klein schneiden und auf dem Brot verteilen oder noch vor der Tomate in das geröstete Brot reiben. Hierzu schneidet man die Knoblauchzehe an, und reibt die offene Seite auf das Brot.

 

 

 

Der Ursprung der Tapas ist von zahlreichen Legenden und vermeintlichen Fakten geprägt. Allerdings findet man immer wieder die Erklärung, dass König Alfonso X auf Anraten des Arztes über den Tag etwas Wein trinken sollte. Damit ihm dieser nicht zu sehr zu Kopfe stiegt, aß er kleinere Mahlzeiten. Wieder genesen, ordnete er an, dass in allen "Tavernen" der Wein mit Kleinigkeiten begleitet werden sollte. Dies hatte auch den Grund, bei Menschen, die zwar tranken aber kein Geld für Essen hatten, zu vermeiden, dass der Wein zu Kopfe stieg.

Auch der Arbeits-und Essensrythmus der Bauern spielte bei der Entwicklung der Tapas eine Rolle, ebenso die Legende, dass König XIII auf einer Reise pausierte, um einen Jeréz zu trinken. Doch der Wind wirbelte Sand auf, sodass der Wirt auf die Idee kam, den Becher mit einer Scheibe Schinke zu bedecken (spanisch: tapar). Daher der Name "tapas" (Deckel, Bedeckung).

 

Jede Region in Spanien hat ihre eigenen tapas, individuelle Kreationen und Rezepte. Aber der gemeinsame Nenner ist sicherlich das Brot, die Oliven oder auch Chorizo, die sich immer wieder in allen tapas finden.

 

Foto: http://www.flickr.com/photos/lesterhead/

Dieses Gericht kommt aus Valencia (Gandía), ist aber sehr verbreitet in der Alltagsküche der Katalanen.

Das Konzept ist ähnlich wie bei der Paella: Zutaten anbraten, Pasta anschwitzen, mit ausreichend Flüssigkeit zu Ende garen. Die Variationen dieses Gerichts sind so zahlreich wie die Geschmäcker und Ideen der Hungrigen.

Wir stellen eine Fischvariante - a la Marinera- vor

Zutaten (4 Personen)

300-500 Gramm Fideos (alternativ Gabelnudeln verwenden)

300 Gramm Sepia (frisch oder TK)

400 Gramm Gambas (oder TK Garnelen, geschält)

1 Dose passierte Tomaten

1 kleine Zwiebel

2-4 Knoblauchzehen

Pfeffer, Safran, Paprikapulver (süß), Salz

100 ml Weißwein

Min. 700 ml Fischfond (oder Brühe)

Olivenöl

Zubereitung:

Zwiebel fein hacken, Knoblauchzehen schälen und mit einem großen Löffel drücken sodass sie "platzen". Sepia waschen und in 2 x 2 cm breite Stücke schneiden.

In einem kleinen Topf die Zwiebel langsam glasig dünsten, dann die Tomaten hinzufügen, bei schwacher Hitze köcheln lassen.

4 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Knoblauch anbraten bis er goldbraun ist, rausnehmen und aufbewahren.

Garnelen kurz anbraten, leicht salzen, dann zur Seite stellen.

Sepia anbraten. Salzen und pfeffern und warten, bis das ausgetretene Wasser verdunstet ist und ebenfalls zur Seite stellen.

Fideos in die Pfanne geben unter unter regelmäßigem Rühren goldbraun werden lassen. Wenn die Nudeln leicht knusprig aussehen, was je nach Dicke mehr oder weniger Zeit benötigt, erst mit Wein ablöschen und dann die Tomaten/Zwiebelsoße untermischen.

Gewürze nach Belieben hinzufügen. Wer mag kann die zuvor gebratenen Knoblauchzehen kleinschneiden und unterheben.

Wenn die Flüssigkeit verdunstet ist, Brühe dazugießen. Falls die Pfanne nicht hoch genug ist, einfach nach und nach dazugeben (wie bei Risotto). Die Nudeln sollten leicht köchelnd fertig gegart werden.

Zum Ende hin, Gambas und Sepia unterheben, alles erwärmen und mit dann mit selbstgemachter Allioli genießen.

Wer dieses Gericht lieber etwas trockener mag, kann es vor dem Servieren ca.10 Minuten bei 200 Grad (Oberhitze/Grill) im Ofen ziehen lassen bis sich die Enden der Nudeln nach oben wölben.

Die Einfachheit dieser Vorspeise oder Beilage ist erstaunlich, dennoch ist dieses Brot mit Tomate ausgesprochen lecker und gehört zu den absoluten Pflichtbeilagen jedes Essens.

Zutaten

Weißbrot

sehr reife Tomaten

Olivenöl

evtl. Salz

Zubereitung:

Das Weißbrot muss geröstet oder getoastet werden. Die Tomaten werden in der Mitte durchgeschnitten und die Schnittfläche wird auf das Brot gelegt. Tomate leicht andrücken, damit der Saft und das Fleisch rausfließen. Alles auf der Scheibe verteilen, Olivenöl drüber träufeln.Fertig. Wer mag kann etwas Salz drüberstreuen.


Fotoquelle: Wikipedia

Bei uns auch  unter Aijoli bekannt.

All (Knoblauch) i (und ) Oli (Öl) gehört bei uns schon zu den Standardprodukten in gut sortierten Supermärkten.

Diese typisch katalanische Knoblauchmayonaise wird traditionell zu Grillgut (Fleisch und Kartoffeln) gegessen aber auch zu Pfannengerichten wie Fideua gereicht.

Ursprünglich besteht es tatsächlich nur aus Knoblauch und Öl. Manche Rezepte sehen nur noch das Hinzufügen von Eiklar vor. Alle Zutaten werden dann im Mörser miteinander vermischt. Hierzu braucht es Geduld und auch Übung. (Zum Vergleich siehe Fotos) Wir präsentieren hier die einfache Variante:

Zutaten

Knoblauch (mind. 1 Zehe)

Olivenöl (ca. 15 cl)

1 Ei (Eigelb und Eiklar)

Prise Salz

Zubereitung:

Das Ei sollte im Idealfall  Zimmertemperatur haben.

Knoblauch schälen und eventuell in Stücke schneiden. Ei, Knoblauch und Salz in einen hohen, schlanken Behälter füllen, Stabmixer auf mittlere Stufe stellen und einschalten.

Wichtig ist es, das Öl nach und nach dazuzugeben und immer nur eine kleine Menge zu verwenden.Nach einiger Zeit wird das Gemisch zu einer festeren Masse. Wem die Konsistenz zu dick ist, kann mehr Öl dazugeben.


Fotoquelle: Wikipedia

 

Gastronomische Tradition, die Calçotada.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, man habe es mit etwas groß geratenen Lauchzwiebeln zu tun. Die Zwiebelart Calçot (gesprochen calszott) gehört zu DEN kulinarischen Besonderheiten Kataloniens. In der Stadt Valls (siehe Karte) beheimatet, hat sich dieses Art des Zwiebelessens über ganz Katalonien verbreitet und ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil und Anlass für kleine Feste (Calçotada).


Ende Januar bis Ende April herrscht Hochsaison und man kann in vielen Dörfern Kataloniens an der so genannten Calçotada teilnehmen. Die Zwiebeln werden traditionell in Lehmdachziegeln serviert, auf denen sie zuvor auf dem Grill zubereitet wurden. Die verkohlten, schwarzen Blätter werden mit einer schnellen Bewegung abgestreift, die Zwiebel in die typische Romescosoße getunkt und danach heißt es Kopf in den Nacken und die Zwiebel langsam in den Mund gleiten lassen. Meist wird auch gegrilltes Fleisch gereicht.

Dieses sehr beliebte gastronomische Fest  wird im Freien gefeiert, am Besten im Kreise der Familie und Nachbarn und - ganz wichtig- in angemessener strapazierfähiger Kleidung.

Fotoquelle: HiTourist

Für dieses typische Paellagericht benötigen wir folgende Zutaten:

400 Gramm Reis (Rundkorn/Risottoreis)

1/2 Kaninchen (in ca 8 Stücke schneiden)

200 Gramm Schweinerippe (kleingeschnitten)

2 große Zwiebeln (gehackt)

2 Knoblauchzehen (gehackt)

2 reife Tomaten (klein schneiden oder reiben)

100 Gramm Erbsen

1 1/4 Liter Wasser

Salz

Olivenöl

Außerdem folgende Zutaten zu einem Brei vermischen:

1 Knoblauchzehe, Petersilie, ein paar Safranfäden (kurz vor dem Verwenden mit etwas heißem Wasser vermischen) 1 Prise Salz

Anleitung:

1. Fleisch in einer Pfanne goldbraun anbraten, warmstellen

- Wasser in der Zwischenzeit heiß machen -

2. Zwiebel, Knoblauch und Tomate anschwitzen bis alles goldbraun ist

3. Fleisch hinzugeben, umrühren und kochendes Wasser zufügen.

4. Erbsen und Brei hinzufügen

5. Alles bei mittlerer Hitze köcheln lassen, je nach Temperatur 20-30 Minuten. Es darf nicht zu trocken werden, ggf. Wasser oder Brühe nachgießen. Mit Salz abschmecken.

Variationen:

Huhn statt Kaninchen

Paprika oder Artischocken hinzufügen (Schritt 2)

Mit Cognac ablöschen (Schritt 2)


Wer mag kann am Tisch etwas Zitrone über den Teller träufeln.



Die Region des Alt Empordà gehört zu den Anbaugebieten der Costa Brava, die für alle Weinliebhaber zum Pflichtporgamm gehören sollte. Zahlreiche Bodegas bieten den Wein zum Verkauf an Endkunden und neben saisonalen Produkten, die dort oftmals erworben werden können, verschafft man sich einen geschmacklichen Überblick über das Weinangebot Region.

In Dörfern wie Palau Saverdera ,Garriguella oder Vilajüiga (siehe Karte) sind die Vinos D.O. Empordà beheimatet, zu denen Trauben wie Garnacha, Cabernet Sauvignon, Merlot gehören. Keine Vorliebe bleibt unberücksichtigt, da sowohl Weiß- als auch Rot- wie Dessertweine zum Programm der örtlichen Weinbauern gehören.

Nicht zu vergessen ist der Cava, der katalanische Sekt, der insbesondere zu Weihnachten auch überregional großen Absatz findet. Im Gegensatz zum Usus in Deutschland, den Sekt nur "zum Anstoßen zu trinken" wird er hier auch zum Dessert bzw. zu Kuchen/Gebäck getrunken. Bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt, gehört er zu jeden festlichen Anlass dazu. Die unterschiedlichen Kategorien verführen selbst hartnäckige Sektverweigerer. Die Sorte Brut ist trocken und sehr gut bekömmlich.

Viele kleine familienbetriebene Winzereien beleben das Angebot und sorgen für eine ausgewogene und interessante Vielfalt in dieser Weinregion.

 

Die Welt der Gastronomen schaut nicht zuletzt wegen Ferran Adrià und seinem mehrfach ausgezeichnetem Restaurant El Bullí (derzeit in einer kreativen Pause) wohlwollend auf die Region am Fuße der Pyrenäen. Neben der in den Medien als "Molekularküche" gefeierte Technik Adriàs auch kleinste Geschmackskomponenten geschmacklich erfahrbar zu machen, haben Costa Brava & Co von Hause aus einen großen Vorteil: Die ausgesprochen gute Qualität der regionalen Grundnahrungsmittel, von denen wir einige hervorheben wollen.

 Äpfel und Pfirsiche aus Sant Pere Pescador und l'Armentera, die sogar die französischen Bauern zu fragwürdigen Maßnahmen verleitet, um den Import der Produkte zu verhindern.

Artikel vom 15. August, Zeitung El Mundo (Spanisch)

http://www.elmundo.es/elmundo/2011/08/13/economia/1313239768.html

Die LKWs, die bei La Jonquera die Grenze passieren wurden einfach umgekippt, da es eine Gefahr für die eigenen regionalen Produkte darstellt.

Am besten fährt man in einen der genannten Orte, um dort direkt beim Bauern oder im lokalen kleinen Supermarkt die Früchte der Region zu probieren.

Etwas einfacher ist es mit der Ceba de Figueres (Zwiebel) die man selbst in großen Supermärkten erhält. Man muss lediglich auf die Etikettierung achten. Diese Zwiebel zeichnet sich durch ihre rosa Färbung, weiche Konsistenz und geschmackliche Süße aus.

Der Reis aus Pals (Arros de Pals) wird in den Ebenen des Alt und Baix Empordà angebaut. Da es kein Massenprodukt ist, findet man ihn meist in den örtlichen Supermärkten oder Delikatessläden.

Wer schon mal in einem katalanischen Restaurant war, hat sicherlich das simple aber überraschend geschmackvolle pá amb tomata (Tomatenbrot) probiert. Die eigens für das Reinreiben gezüchtete Tomate verfügt über einen süßlichen Geschmack und zerfließt nach dem Halbieren praktisch in eine Art Mousse, wenn sie mit (idealerweise) geröstetem Brot in Kontakt kommt. Wenn hierzu noch ein gehaltvolles Olivenöl, wie beispielsweise aus Ventalló auf das Brot geträufelt wird, kann nur noch eine Anxova de l'Escala (Anchovi) diesen kleinen Appetitanreger oder ersten Gang perfektionieren.

L'Escala (siehe Karte)

Fotos: Gastroteca.cat



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